63 Kisten „reale Osterfreude“

Realschüler mit Einkaufswagenaktion erfolgreich


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Hocherfreut über die Arbeit des „Einkaufswagen-Teams“ war Schulleiter Martin Zimmermann von der Walter-Höllerer-Realschule, der Schülern und Verantwortlichen einen Besuch abstattete und sich mit ihrem Einsatz für die Tafel solidarisch zeigte.

Schon zum 14. Male setzten sich Schülerteams der siebten, achten und zehnten Klassen aus der Walter-Höllerer-Realschule für den Nahrungsmittel-Input der Amberger Tafel ein, dieses Mal im „Real“. Flexibel und tatkräftig, freundlich in der Bewerbung der Nahrungsmittelspenden, kräftig im Verladen der Kisten in den Tafel-Lkw – eigentlich schon eine Selbstverständlichkeit für die junge Mannschaft, die ihren Einsatz unter der Aufsicht von Irmgard Buschhausen (Tafel) und Lehrer Ludwig Pirner weitgehend selbstständig managte. Parallel zum Verteilen der Flyer und Verstauen der Spenden kauften Teams sachgerecht für die Tafel ein, setzten also Erlöse aus einer Apfelsaftaktion nach Bedarfsprofilen der Tafelkunden um, was Eigeninitiative förderte, Kopfrechnen stärkte und überdies großen Spaß machte. Martin Zimmermann, der neue Schulleiter der Höllerer-Realschule, besuchte die Teilnehmer, ließ sich von den Schülern auch Details zum Einsatz erklären und zeigte sich hocherfreut über Effizienz und Motivation der Mannschaft. Schließlich opferten die Schüler ja ihren ersten Osterferientag für die gute Sache! Aufgrund des guten Einsatzmanagements, der Spendenfreude vieler Marktkunden und einer überspringenden Begeisterung beim Anmoderieren der Flyer konnten 63 Kisten Nahrungsmittel gesammelt, in Lkw verladen und zur Tafel transportiert werden, zudem gab es auch Geldspenden. Zum zweiten Male waren auch Geschwister der Schüler und eine Oma mit dabei, was beeindruckte und zeigte, wie Eltern und Großeltern die Sache unterstützen. Sie brachten ihre Schützlinge vor Ort, erfreuten sich an deren Einsatz und knüpften im Gespräch mit dem Betreuungsteam manchen guten Draht. Damit die „Neuen“ im Einkaufswagenteam die Relevanz ihres Wirkens erleben konnten, hatten sie die Amberger Tafel tags zuvor besucht und waren von Bernhard Saurenbach über die Arbeit der Einrichtung eingehend informiert worden.