Walter-Höllerer-Realschule feiert deutsch-französische Freundschaft


Die Höllerer-Realschule feierte den Jahrestag der Deutsch-Französischen Freundschaft. Am 22. Januar 1963 unterzeichneten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle den so genannten „Élyséevertrag“, der die Aussöhnung zwischen Frankreich und Deutschland besiegelte. Damit gehörte das Bild der Erzfeindschaft zwischen beiden Nationen endgültig der Vergangenheit an. Die beiden Politiker bereiteten den Weg für die gewinnbringende Zusammenarbeit beider Nachbarstaaten auf wirtschaftlicher und kultureller Ebene, wobei vor allem der Jugend eine tragende Rolle bei der Aussöhnung zugeschrieben wurde. Man beschloss unter anderem, dass das Lernen der Sprache des Partnerlandes in den Schulen einen wichtigen Platz einnehmen sollte, denn nur durch die Überwindung der Sprachbarriere ist eine tiefe Verständigung möglich.
An der Walter-Höllerer-Realschule erlernen zur Zeit über 60 Schülerinnen und Schüler die französische Sprache, die meisten von ihnen nimmt zusätzlich an den angebotenen DELF Sprachprüfungen teil. Im letzten „DELF Scolaire A1“-Test konnte Alina Lutter innerhalb der Oberpfalz als beste Teilnehmerin der achten Jahrgangsstufe geehrt werden.
Anlässlich des Jahrestages der europaweit einmaligen Freundschaft zwischen Deutschen und Franzosen organisierte Französischlehrerin Antonia Merkl mit den Schülern in beiden Pausen einen Pausenverkauf in der Aula mit leckeren französischen Kuchen, die es sowohl herzhaft als auch süß gab. Eine kleine, aber feine PowerPoint-Präsentation machte Lust auf Urlaub in Frankreich. Die Aula wurde zu einem Saal für eine Geburtstagsparty umfunktioniert. Passende musikalische Umrahmung lieferte der Cornelsen-Verlag mit „Francomusique“. So wurde das Fest zu einer gelungenen Party, auf dem vor allem die jüngeren Schüler beim Jagen auf Luftballone ihren Spaß hatten.

                        „Volles Haus“ in den Pausen an der Walter-Höllerer-Realschule am deutsch-französischen Freundschaftstag.